Gefühle – der Schlüssel innerer Weisheit

Es gibt keine neutralen, objektiven Gefühle - sie sind menschlich und lebendig

Gefühle – der Schlüssel innerer Weisheit

In unserer Kindheit wurden wir mit offenem Herzen, tiefem Vertrauen und Freude über das Leben geboren. Während wir heranwachsen integrieren wir uns in unsere Familie und passen uns an. Wir orientieren uns an den Wertmaßstäben, Gefühlen und Überzeugungen Anderer und verlieren uns selbst dabei. Verletzungen haben uns gelehrt vorsichtig zu sein und ein offenes Herz zu vermeiden. Dies nennen wir dann „vernünftig“ und „erwachsen“. Doch diese Schutzhaltung verkleinert unsere Bereitschaft, uns aus vollen Zügen auf das Leben einzulassen, denn es verringert unser Vertrauen zu uns selbst.

Nicht nur in einer Partnerschaft, sondern auch am Arbeitsplatz – nirgendwo können wir uns der fundamentalen Kräfte dieser Gefühle entziehen. Unbewusst projizieren wir die inneren Bilder, die zu den verinnerlichten Gefühlen passen, auf unsere Umwelt – auf die Familien, die wir kennenlernen, auf Klienten und Kollegen… Jeder wird mit den inneren „Vorlagen“ verglichen, die wir kennen.

Gänzlich werden wir diesen Projektionsmechanismus nie lösen können, doch es ist möglich, sich einem Gefühl zuzuwenden OHNE ständig die inneren Bilder und Verknüpfungen aufzugreifen, sondern meditativ das reine Gefühl als Orientierung für uns selbst im Leben zu begreifen.

Gefühle klopfen nicht an die Tür und fragen, ob es gerade passt. (- unbekannt)